Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann
Wie baut man Produkte, die Menschen wirklich kaufen? Erik Reintjes (Mitgründer MissPompadour) und Hannes Altmann (User Researcher, Gründer Shoplupe & pinops) diskutieren, was zwischen Produktidee und Umsatz passiert – und was dabei schiefgeht.
Es geht um Produkte, Marken, Preise, Absatzkanäle, Community und Konsumtrends. Erik bringt die Praxis des Markenmachers mit, Hannes die Perspektive aus tausenden Gesprächen mit echten Konsument:innen. Gemeinsam beantworten sie die Frage, die am Ende jeder Maßnahme steht: Wie mache ich damit Umsatz?
Ohne Schischi, ohne Buzzword-Bingo – dafür mit klaren Meinungen, echten Beispielen und dem festen Glauben: Kundenorientierung ist kein Poster an der Wand, sondern der einzige Weg zu Produkten, die sich verkaufen. Für alle, die in DACH Marken bauen, Produkte machen und verkaufen.
Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann
Kaufable - Folge 11: Die Notwendigkeit der Internationalisierung und ihre Challenge.
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Wir sprechen in dieser Folge darüber, was es heißt, mit einer deutschen Marke ins europäische Ausland zu gehen. Anlass gibt es gleich doppelt: Miss Pompadour ist gerade mit dem eigenen Online-Shop in Schweden gestartet, und bei pinops lief am Morgen der Aufnahme die erste französischsprachige Fokusgruppe mit 15 Teilnehmenden – moderiert aus Deutschland.
Erik erzählt, warum Frankreich ein besonders anspruchsvoller Markt ist, warum Polen für Miss Pompadour das logische nächste Land ist und wie ein Markteintritt Schritt für Schritt abläuft: vom Instagram-Account ein halbes Jahr vor dem Start über die Übersetzung von Shop und Rechtstexten bis zu den ersten Anzeigen. Wir reden über Farbvorlieben, die sich von Land zu Land deutlich unterscheiden, über die Frage, ob „Made in Germany“ im Ausland hilft oder schadet (es hilft!), und über den Versand über Partner bis zur Abholstation in Polen.
Außerdem: Warum die größte Hürde nicht die neuen Länder waren, sondern der Umbau des eigenen Unternehmens. Warum die USA und Großbritannien für Erik vorerst nicht in Frage kommen und Hannes hier seine schlimmsten Albträume hatte.
In den nächsten Folgen teilen wir, was wir aus den französischen Fokusgruppen gelernt haben.
Herzlich willkommen zum Kaufable Podcast. Wir sind jetzt bei der Folge 11 angekommen. Ich kann es kaum fassen. Mein Name ist Johannes Altmann und gegenüber sitzt mir meistens eigentlich der Erik, außer er hat keine Zeit, dann sitze ich alleine da. Hi Erik.
SPEAKER_01Wir schaffen es ja trotzdem immer, dass wir uns noch irgendwie sehen.
SPEAKER_00Ja, das schaffen wir eigentlich schon. Wir wollten früher aufnehmen und eigentlich, naja, es ist einfach Kinder und Familie ist auch eine Challenge.
SPEAKER_01Gründerleben mit Kindern, sagen wir es so.
SPEAKER_00Wie lange willst du einer sagen, dass du ein Gründerleben führst? Wann hast du eine Computer gegründet? Ja, schon, oder?
SPEAKER_01Nee, es ist eh so ein Begriff, den ich nie so benutzt habe. Wir sind jetzt schon ein solider Mittelstand, würde ich sagen, nach sieben Jahren.
SPEAKER_00Achso, sieben Jahr, das stimmt. Ich würde dann auch nicht mehr von Startups sprechen. Wie geht's dir sonst?
SPEAKER_01Ach, ganz gut. Wir struggeln uns in Q4. Und es wäre mal schön, wenn das Wetter jetzt mal schlecht werden würde. So, uns fehlt der Regen ein bisschen, die Leute sind, glaube ich, immer noch radfahren und laufen. Genau. Aber.
SPEAKER_00Stimmt, es ist immer noch schön Wetter eigentlich. Es ist mega.
SPEAKER_01Es fällt schon gar keinem mehr auf, dass jeden Tag blauer Himmel ist und Sonne scheint.
SPEAKER_00Ja, es war Traumsommer, es war das beste Oktoberfestwetter aller Zeiten und es hört mich auf, es bleibt immer, immer schön.
SPEAKER_01Genau. Aber was sich verändert hat, und das passt ja auch ein bisschen zum Thema heute, ist, dass wir seit gestern online in Schweden sind.
SPEAKER_00In Schweden.
SPEAKER_01Genau. Und wir wollen ja heute über Internationalisierung sprechen.
SPEAKER_00Oh wow. Das ist aber ein hartes Brett.
SPEAKER_01Schweden oder Internationalisierung?
SPEAKER_00Klar, in Schweden habe ich keine Ahnung. Wenn ihr an Internationalisierung denkt, schüttelt es mich immer, weil ich dann immer sofort an Frankreich denke und wir dieses Land einfach nicht checken.
SPEAKER_01Die checken sich ja selber nicht, wenn man gerade die Nachrichten anschaut.
SPEAKER_00Ja, das kann ich auch sein. Also ich bin übrigens auf das gleiche Thema. Ich wollte Pin-Hops schon vor einem Jahr internationalisieren. Also nicht, dass wir jetzt im Ausland Kunden suchen, sondern dass wir deutsche Kunden weiter behalten und im Ausland Fokusgruppen durchführen. Und heute läuft seit heute früh um 8 die erste französische Fokusgruppe. Es ist so spooky. Ja, weil die sind ja zu 15 da auf der Plattform, diskutieren irgendwelche Fragen, die ja alle auf Französisch formuliert sind, antworten auch alle Französisch und so. Und ich kann mir das auch anschauen, verstehe ich kein Wort, kann dann umzwitchen, dann sehe ich alles in Deutsch, real-time, übersetzt und kann dann halt meine Fragen reinschreiben und da reinmoderieren. Oder die Karo und dann sehen die das halt wieder auf Französisch. Und das ist einfach irgendwie, finde ich, verrückt, weil in der ersten Version von dem ganzen Fokusgruppenthema habe ich mir überlegt, wie kriegst du da einen echten französischen Moderator und das ist ja voll schwierig und so, das hat sich jetzt irgendwie alles erübrigt. Das ist so crazy.
SPEAKER_01Und wie ist die Reaktion auf die KI geänderte Sprache? Gibt es irgendwelche.
SPEAKER_00Nö, bis hat sich keiner beschwert.
SPEAKER_01Wir haben Kundinnen, die sich sogar schriftlich beschweren, wenn die Verabschiedungsfloskel nicht 100% richtig war, wenn eine Mitarbeiterin sich verschrieben hat.
SPEAKER_00Quatsch, wirklich. Du, ich habe gerade eine Fokusgruppe vorbereitet für die Schweiz. Und dann, also das haben wir unser Tool, schmeißt einfach nur einfach rein, was du ungefähr wissen willst und dann mach dir das im Moderationsleitfaden. Und im Moderationsleitfaden steht auch schon drin, wann hast du zuletzt ein Velo gekauft? Finde ich schon geil.
SPEAKER_01Ja, darf man nicht unterschätzen, dass die Sprache ein bisschen anders ist. Nee, genau, aber okay. Ja, das heißt auch, du bist sozusagen auf neuen italienischen, internationalen Wegen.
SPEAKER_00Ich glaube, das ist total notwendig. Ihr habt mir mal ein bisschen Zahlen rausgeholt. Und ich, also, ihr habt mir jetzt mit Quellen nicht so viel Mühe gegeben. Ich habe mir einfach die KI gefragt. Also die stehen sogar Quellen dabei. Ha, also gut, aber ich werde sie nicht vorlesen, die Quellen. Aber ich sag dir, na, größte Wirtschaftskraft in der EU 2025 hat Deutschland Bruttoinlandsprodukt, 4,47 Billionen. Wir sind schon dickes Brett. Und du könntest, also aufgrund dessen kannst du ziemlich lang was in Deutschland machen, meiner Meinung nach, bis du dann irgendwann sagst, mir wird das Land zu eng, ich suche mir jetzt die nächstgrößte Nation. Und dann sind wir halt bei unserem Problemfeld, Frankreich, 2,99 Billionen, dann die Italiener, die Spanier und dann die Niederlande. Also jetzt mal die Reihenfolge. Dann könntest du nämlich sagen, ja gut, in Frankreich ist alles so lame wie in Deutschland. Ich brauche Länder, wo es rockt. Und dann gehst du in Länder, wo das Wirtschaftswachstum am stärksten ist. Und das ist ganz vorne Malta, das ist dafür so klein. Und Polen. Das ist eigentlich so eine gute Mischung, glaube ich, aus.
SPEAKER_01Mittleres Ding, genau. 40 Millionen, glaube ich.
SPEAKER_00Genau, ein bisschen größer. Aber da geht eine richtige Post ab. Wir habt den ihr angefangen. Bei welchem Land fängst du denn an, wenn du internationalisierst?
SPEAKER_01Wir haben uns natürlich auch die Zahlen angeschaut und haben dann als erstes gesagt, dann gehen wir ans nächste Größte. Das war dann Frankreich. Und haben uns dann gedacht, noch, welches Land ist farbtechnisch am logischsten als nächstes. Und das war dann Holland. Also es waren ja die ersten zwei Länder, die wir internationalisiert haben. Aber auch da sind wir natürlich nach den Zahlen gegangen. Und dann ist es bei uns theoretisch jetzt auch noch wichtig, dass es ein Land ist, in dem die Frau emanzipiert ist und selber streicht. Wenn man es jetzt auf unser Produkt runterbricht. Und da würde jetzt zum Beispiel Italien nicht so drunter fallen, weil in Italien nimmst du dir noch einen Maler, weil die da so günstig sind. Also da gibt es noch so andere Faktoren.
SPEAKER_00Ah, okay.
SPEAKER_01Genau, aber es war natürlich klar, wir wollen in Frankreich, Holland, Belgien. Also Holland und Belgien, das kann man noch ein bisschen zusammennehmen. Nicht, dass es dieselben Länder sind, aber es ist derselbe Markt von der Art her. Genau, und dann war noch genauso noch Polen für uns logisch und jetzt halt Skandinavien. Also, aber am Ende, so viele Länder sind es in Europa nicht, die kannst du alle abarbeiten.
SPEAKER_00Aber gut, die haben alle ihre eigene Challenge. Also du musst so pro Land dich richtig reinhacken, irgendwie, oder?
SPEAKER_01Genau, und wir haben halt, waren halt so naiv zu denken, in Frankreich hast du halt irgendwie 35 Millionen Haushalte oder 70 Millionen Menschen. Mathematisch wird man davon schon ein paar tausend erreichen. Was wir jetzt auch tun, aber es hat sehr lange gedauert. Also ich glaube, wir haben in Frankreich ja schon vor drei Jahren angefangen. Und bis jetzt hat es eigentlich gedauert, dass man sagen kann, dass der Markt einigermaßen funktioniert. Aber Holland und Belgien zum Beispiel war viel, viel schneller. Also es ist einfach, dass die Franzosen sehr picky sind, Conversion Rates nicht so hoch sind, Made in Frankreich sehr wichtig ist, die Sprache sehr wichtig ist. Die lassen keinen Raum und keinen Platz für Fehler, nennen wir es so.
SPEAKER_00Also ich habe es ja nicht verraten, wollte ich dir schenken, aber dafür bin ich noch zu spät dran. Ich habe die Fokusgruppe gestartet bei uns und wir haben 15 Französinnen und Franzosen eingeladen und wann sie zuletzt im Ausland bestellt haben und in der EU und was dafür spricht, was dagegen spricht, dann haben die ihnen drei Shops gezeigt. Das war Miss Pompadour, Tennis Point und Loberon. Den kennst du auch, oder?
SPEAKER_01Ja, vom Namen, ja.
SPEAKER_00Genau, die machen ja so Möbel eigentlich und Möbel aus. Und es läuft ganz gut. Also, was ich gleich festgestellt habe, die Franzosen sprechen, also die schreiben viel mehr als die Deutschen. Und jetzt nicht, weil das so umständlich zu formulieren ist, meiner Meinung, also nicht Französisch sprechende, sondern sie sind aussagefreudiger. Also geht es richtig ab in der Fokusgruppe. Und bisher, ich habe es noch nicht ausgewertet, aber bisher steht die eigentlich gut da. Also findet jeder sympathisch. Jeder sagt, es ist ja sehr professionell.
SPEAKER_01Das Spannende ist ja auch, dass wir in Frankreich auch jetzt schon 81.000 Follower auf Instagram haben, was ja nicht wenig ist als Farbmarke.
SPEAKER_00Ja, wie habt ihr das eigentlich gemacht?
SPEAKER_01Einfach angefangen. Und da sieht man, dass schon anscheinend dieses Thema die Franzosen total interessiert. Wir haben auch super Quoten, was dann von den Ads und den Social-Media-Kanälen angeht, dass sie dann in unseren Shop gehen. Aber das Produkt in den Warenkorb zu legen, das ist das größte Problem. Wo wir merken, wo wir in anderen Ländern lang nicht die Probleme haben. Das ist ganz spannend. Es wird immer ganz spannend zu sehen, was dann bei dir so rauskommt. Welche Auswertung. Und was wir auch merken, ist, dass die französische Kundin in der Kundenberatung viel aggressiver ist. Also viel negativer. Und das muss man schon mal sagen, weil in Deutschland ist man schon viel Negatives gewöhnt. Aber viel aggressiver, also jetzt nicht aggressiv auf, sie schreien und sind böse, aber aggressiv in Recht haben wollen, Fehler finden, auch hier nicht viel Spielraum lassen für, ja, kann man mal drüber hinwegsehen. Das ist ganz spannend. Wenn wir in Deutschland mit unseren Kundinnen sprechen, sind es eher positive Gespräche, wenn es in Frankreich ist, sind es eher negative Gespräche.
SPEAKER_00Ah, interessant. Okay. Also eine Aussage bin nur rausgelesen, dass eine hat geschrieben, wenn der Shop nicht telefonisch erreichbar ist, auf Französisch totales No-Go.
SPEAKER_01Ja. Ja. Nee, das muss, wie ich vorhin gesagt habe, in Frankreich muss wirklich jedes letzte Detail Französisch sein. Das ist ganz spannend.
SPEAKER_00Das sind einfach cool.
SPEAKER_01Aber ich habe mal nur eine Gegenfrage, ich muss nur die ganze Zeit über mich reden. Wie oft hast du schon im letzten, wie oft hast du im letzten Jahr in einem ausländischen Shop bestellt?
SPEAKER_00Das ist ja witzig, jetzt habe ich die Frage gestellt an die Teilnehmenden und habe selber überhaupt nie darüber nachgedacht.
SPEAKER_01Weil ich habe bei mir überlegt, ich bin da sehr harsch mit den Franzosen. Aber ich habe zum Beispiel, wenn ich jetzt einen Shop sehen würde, wo sehr, wo ich sehe, dass da sprachliche Fehler drin sind und mehr so französische Sachen, dann würde ich, glaube ich, ehrlich gesagt auch nicht bestellen. Habe ich mich jetzt mal ganz ehrlich betrachtet. Also wenn dann im Warenkorb irgendwie auf einmal ein Wort auf Französisch drin steht und nicht auf Deutsch oder so, dann würde ich glaube ich auch erstmal denken, ist das jetzt legit? Kriege ich da mein Geld wieder, wenn ich die Ware zurückschicke? Und da habe ich schon mal so überlegt, wann habe ich denn aktiv im Ausland bestellt? Und es glaube, das letzte war eine Schmuckfirma, wo ich für meine Frau einen Schmuck bestellt habe. Das war eine spanische Firma. Aber da hatte ich halt so den Trust, dass die halt einen riesen Instagram-Account hatten und ich dachte, und meine Frau die Marke auch kannte. Und dann habe ich da halt bestellt, egal ob das jetzt ein spanischer Shop war oder nicht. Aber sonst.
SPEAKER_00Ja, also ich glaube, ach, wenn dieser Shop so professionell wirkt oder eine Marke, ich weiß, ich habe meine Schuhe bestellt und es war eine französische, eine spanische Marke und dann habe ich ja bestellt und dann kommt das halt irgendwann. Das war dann auch nicht alles Ast rein. Es war mir aber egal, was ich halt super krass darauf achte, ich habe nur Lust, bei irgendwas zu bestellen, was in China noch im Lager liegt.
SPEAKER_01Naja, verstehe ich auch.
SPEAKER_00Also du stolperst ja bei Instagram irgendwas Cooles drüber und sagst, das bestelle ich jetzt, dann kommt so einer Shop, der schaut dann immer super cool aus. Und dann ist mir auch schon passiert, dass ich es versehen bestellt habe und habe halt nicht drauf geachtet. Und dann wartest du jetzt zwei Monate oder was.
SPEAKER_01Oder es kommt die Chinesen zwischen Zeichen auf einmal dann in der E-Mail und so. Ja, oder es kommt nach zwei Monaten.
SPEAKER_00Oder nach zwei Monaten kommt so ein Müllsack und da ist dann irgendwas. Das nervt mich total und da passt inzwischen super krass auf. Ich habe die Fokusgruppe ja nicht ausgewertet, aber ich habe immer wieder reingelesen. Also da war ich irgendwie ein total glücklicher Moment, weil die alle die EU cool fanden. Also in der EU ist halt einfach viel geregelt, in Deutschland noch viel mehr oder wir halten uns dann alle EU-Regeln. Und es kam total positiv an. Und da dachte mir, eigentlich ist das ja nach wie vor, spricht man selten darüber, jetzt, aber nach wie vor ist die EU schon eine coole Erfindung.
SPEAKER_01Ich bin ein Riesenfan von der EU.
SPEAKER_00Ja, also man jammert ja immer über Bürokratie und so, klar, gibt es auch, aber dass du am einfach ganz easy in Portugal was bestellst, ist doch mega. Und das kommt dann nach zwei, drei Tagen ist das da.
SPEAKER_01Ja, oder dass du nach Portugal ziehst und da arbeitest oder so, keine Ahnung. Also es gibt schon echt viele schöne Dinge an der EU. Aber genau, aber um dann auf deine Frage zurückzukommen, genau. Also wir haben natürlich einfach die Zahlen angeschaut, wo wohnen die meisten Menschen und haben dann geschaut, wo ist es am wahrscheinlichsten, dass wir Umsatz generieren. Und dann haben wir natürlich klar Frankreich als nächstes genommen, als Nachbar. Was ja auch logistisch logisch ist, ne? Erstmal, und wie gesagt, dann gibt es halt auch so Länder wie Portugal zum Beispiel, die haben ehrlich gesagt keinen E-Commerce. Also Mitarbeiterin von mir wohnt ja in Portugal, die bestellt, wenn sie mal was online bestellt, dann bei Amazon Spanien. Weil es in Portugal überhaupt keine Online-E-Commerce-Strukturen gibt und auch die Shops alle alt sind und also auch da muss man dann immer gucken, wie weit ist, wie online-affin ist auch ein Land.
SPEAKER_00Also sag mal, die KPIs, die du da raussuchst, die sind ja nicht so ganz simpel. Du kannst ja gleich, ob ich jetzt in einer Minute gemacht habe stellst du fest, dass Frankreich das weit relevant, dass die Land der EU ist. Ja, okay. Aber dann musst du ja noch herausfinden, ja, streichen die wirklich? Ja, nein. Ich habe ja irgendwann mal das erzählt mit diesem Duschverhang. Also es ist Duschverhang, das machen halt die eine Länder, in anderen Ländern gibt es sowas gar nicht. Bei euch denken, vielleicht wird in Ländern tapeziert und nie gestrichen. Oder sind eher farbbreudigere Länder und farblosere Länder, oder?
SPEAKER_01Absolut überhaupt Trends, ne? Also welche Farben kommen in welchen Ländern überhaupt gut an? Die Holländer zum Beispiel sind sehr gelb-lastig in ihrem Farbton. Da muss ich dann schon schauen, dass ich die Werbung jetzt nicht auf grüne Farben mache. Die Deutschen kaufen fast nur grüne Farbtöne. Grün? Wir streicht denn irgendwas grün? Naja, Waldfarben, ne? Also grün mit Salbei ist unser meistverkaufter Farbton mit Abstand. Also die Deutschen lieben Grün durchs Licht, Natur, Ruhe. Und dasselbe haben die Holländer sozusagen mit Gelbtönen. Den Deutschland würde niemand gelb streichen. Oder rot. Also das ist, da gibt es natürlich Typen. Und dann gibt es natürlich auch Länder, wo auch das Wetter anders ist. Also jetzt in Südfrankreich wird anders gestrichen als in Nordfrankreich. Das hast du selbst bei uns in Deutschland. Oben Leute an der Nordsee, die sind anders eingerichtet in ihrem Haus als die Bayern.
SPEAKER_00Jaja, das ist ja in Frankreich, finde ich es ja klar. Frankreich ist ja eigentlich, da hast du das klassische, schöne südeuropäische Leben und gleichzeitig halt auch so den totalen Kontrast.
SPEAKER_01Ja, und dann, wenn du in Charmoni bist, dann ist es ganz rough. Also das ist halt, und deshalb macht Internationalisierung sind ganz, ganz viele kleine Puzzlestücke, die irgendwann dann, wenn es gut läuft, ein großes Ganzes zusammenfügen und dann den Umsatz.
SPEAKER_00Aber wie seid ihr denn an die ganzen Daten rangekommen? Die Länderdaten kriegst du gleich, dann ist, also ob jetzt jemand so, welche Farben in welchem Land gestrichen wird, dieses kriegst du nicht raus.
SPEAKER_01Ja, du kannst natürlich einfach mal über Jahre die Wohnzeitschriften anschauen. Dann kriegst du einfach schon mal ein Gefühl. Da haben wir viel recherchiert. Dann gibt es natürlich schon Marktlagen, wie ist der Bautenfarbenmarkt in bestimmten Bereichen, was macht, wie macht Bauhaus Umsatz in Schweden und so weiter. Da kannst du schon ein bisschen auch hoch und runter rechnen. Der große Vorteil für uns, und das ist, glaube ich, auch der große Vorteil von Direct-to-Consumer-Marken, ist, wir sind ja ganz oft die First Mover. Also so wie wir ja unser Produkt verkaufen, macht es ja keine andere Farbfirma. Das heißt, wir können eigentlich natürlich jetzt in den Ländern auch wieder einen neuen Markt öffnen. Und weil sich jetzt nicht eine D2C-Marke wie Air App zum Beispiel oder irgendwelche Sneaker, die hat ja sonst keine andere. Das heißt, du musst eigentlich nur gucken, gibt es da zwei paar Füße, die jeder Mensch im Körper hat? Und wie kriege ich mein Produkt so vermarktet, dass die Leute halt Bock drauf haben. Aber du musst ja, du musst dich ja eigentlich nicht stark mit Gegebenheiten abgeben. Die einzige Gegebenheit bei uns ist halt, streich die Frau selber. Das ist, glaube ich, der wirklich wichtigste Faktor. Und deshalb war es für uns ganz logisch, nach Polen zu gehen. Erstens haben die Polen eine extrem dichte an Eigentum. Und bei denen ist selber Bauen komplett in der Gesellschaft angekommen, weil du kaufst eigentlich immer einen Rohbau und dann machst du ihn fertig.
SPEAKER_00Aha, okay.
SPEAKER_01Und deshalb ist es ganz selbstverständlich für die, ein Badezimmer selber zu fließen oder die Wände zu streichen oder was zu bauen. Und auch für die Frauen. Also es ist einfach für die ganz selbstverständlich, dass die Frau selber handwerkt, also noch weit mehr als in Deutschland. Und deshalb war es für uns logisch und deshalb funktioniert der Markt für uns auch sehr, sehr gut.
SPEAKER_00Okay. Es ist verrückt, wie unterschiedlich das ist. Also gut, dann hast du das, also du hast erstmal so Desktop-Search ein, musst du das alles rausfinden, recherchieren für verschiedene Quellen, hast du die XXL X-Labelle und sagst, okay, da fliegt jetzt folgendes Land raus und folgendes Brew 1. Mit was startet man denn dann? Also ich würde immer sagen, okay, jetzt habe ich die Fakten, jetzt würde ich wahrscheinlich weitermachen mit den Menschen. Ich glaube, ich würde dann halt mit Instagram und Co. anfangen, weil da lernst du zumindest schon die Zielgruppe ein bisschen kennen, oder? Wenn du merkst ja, wenn da gar nichts geht, dann triffst du es halt auch nicht.
SPEAKER_01Genau, genau, absolut richtig. Wir haben in jedem Land immer einen Instagram-Account, den wir ein halbes Jahr vorher launchen. Den bespielen wir schon mit dem Content. Und wenn wir sehen, dass da halt der Account ohne Probleme organisch wächst, dann sehen wir, okay, da scheint ein Lied da zu sein. Das hilft uns dann auch schon später natürlich dann wirklich bei dem Markteinstieg. Dann müssen wir natürlich alles für den Markt ready machen. Das heißt, Shop übersetzen, Produkte übersetzen, technisch, juristische Texte anpassen. In Frankreich ist, die haben zum Beispiel ganz viele Siegel, die du auf der Dose auf dem Produkt haben musst, wo darfst du die Dose in welchen Mülleimer darfst du sie schmeißen. Den Franzosen ist zum Beispiel auch dieses A extremst wichtig, weißt du, was auf elektronischen Geräten ist und so weiter. Wenn du das nicht fett auf der Dose hast, also erstens musst du es juristisch, aber zweitens, wenn du es nicht drauf hast, sagt die Kundin sofort, kaufe ich nicht. Die wollen, also für die ist das ein Qualitätssiegel. Okay. Wobei ich das für mich auch immer mehr merke, wenn ich Produkt kaufe und es nicht mindestens grün ist, dass ich mir denke, warum sollte ich das jetzt kaufen? Also nicht mal, ob ich.
SPEAKER_00Schreibt ihr eigentlich drauf, made in Germany, groß mit Fahne und so Zeug.
SPEAKER_01Das ist eben gerade ein ganz großer Diskussionspunkt. Das wäre zum Beispiel vielleicht auch nochmal ein Umfragethema bei dir. Meine Theorie gerade ist, dass wir es nicht 100% schaffen, vorzugaukeln, dass wir eine französische Firma sind. Weil die Franzosen machen das ganz klug. Die haben drei, vier sehr französische Siegel. Das eine ist zum Beispiel so ein französischer Hahn und der beweist, dass mindestens 40% des Produktes in Frankreich produziert wurde und dass jeder Mitarbeiter in Frankreich angestellt ist und dass du die Steuern in Frankreich abgibst und so weiter. Und wenn du das nicht drauf hast, dann glaubt der, da weiß der Franzose, du bist kein französisches Unternehmen, aber du kannst es dir auch nicht erschleichen. So, Made in Germany kannst du ja, da gibt es so ein paar Regeln, aber ehrlich gesagt kannst du fast immer Made in Germany draufschreiben. Und das heißt, wir können eigentlich nur 80 Prozent vorgaukeln, wir wären ein französischer Shop. Und dann fehlt auch schon wieder die französische Telefonnummer, wie du es vorhin angesprochen hast, weil du musst bestimmte gesetzliche Vorgaben haben, dass du überhaupt eine französische Nummer haben darfst als Unternehmen. Und dafür brauchst du wieder einen Firmensitz in Frankreich und musst so und so viele Leute angestellt haben und so weiter.
SPEAKER_00Zweitdienstleister, dass wir Dienstleister anders haben.
SPEAKER_01Ja, nee, nicht in Frankreich. In anderen Ländern ja. In Frankreich ist das nicht so leicht. Die schützen das alles schon sehr gut bei sich. Okay, okay. Was ja vielleicht auch, wo man auch sagen kann, ist ja saukuh. Europäisch gesehen totaler Schmarrn macht überhaupt keinen Sinn, aber für Frankreich cool. So, das heißt, ich bin jetzt eher gerade so ein bisschen in der Theorie zu sagen: bevor die Leute denken, die tun ja auch Französisch und verarschen mich nur, gehen wir mal jetzt bullisch raus und sagen: Hey, liebe Franzosen, seid doch froh, ihr kriegt den geilen Scheiß aus Deutschland. Hat gesagt, wir sind die schnellstwachsende Marke in Deutschland. Wir haben eine Million Dosen verkauft in Deutschland. Unser Produkt ist der Hammer, es ist Made in Germany, was ja unser Produkt wirklich ist. Und jetzt testet doch oder streicht doch wirklich mit dem Tom-Produkt, weil ihr könnt es jetzt auch endlich in Frankreich haben. Dann kann es natürlich sein, dass die französische Kundin sagt, was sind das denn für überhebliche Penner aus Deutschland? Oder sie sagt halt, weil Made in Germany ist immer noch ein Qualitätsmerkmal, auch in Frankreich. Sie sagen halt, ja gut, dann kaufe ich halt eine deutsche Firma, aber ich mach's halt bewusst.
SPEAKER_00Ja, also ich habe ja, wir haben ja in der Mini-Fokusgruppe nur am Rand, über euch sind wir drüber geflogen und dann auch die Frage gestellt, wie wichtig ist denn, wie steht ihr Franzosen denn zu dem Thema Made at Germany? Und auch da war das Feedback eigentlich gefühlt sofort gut. Dann haben wir gesagt, ja, also im Prinzip, wenn das aus Deutschland kommt, dann ist das schon was.
SPEAKER_01Genau, also deshalb wäre jetzt die Theorie, es ist nur eine Theorie, zu sagen, so wie wir es jetzt die letzten drei Jahre gemacht hat, funktioniert es aber ehrlich gesagt nicht geil. Wo es immer hieß, von Mitarbeitern, die wir eingestellt hatten oder Dienstleistern, es darf keiner Millimeter erkennen, dass ihr keine französische Firma seid, weil der Franzose kauft uns nicht. Wissen wir es wirklich? Nee, ich glaube. Genau, sondern die Frage ist eher, versuchen wir mit Charme und Offensive zu sagen, hey, wir sind eine deutsche Firma und wir schämen uns gar nicht dafür. Und wir würden uns super freuen, wenn du mal unser Produkt testest und du das Produkt bewertest und nicht, wo wir her sind. Also das ist so ein bisschen. Die Polen zum Beispiel, die finden das voll geil. Die wollen den deutschen Lifestyle, die wollen das Europäische, die wollen eine deutsche Marke, die sehen den deutschen Account, die kennen uns schon ein bisschen vielleicht auch durch ihre polnisch-deutsche Community, mit denen sie Kontakt haben und die sagen, ey, endlich sind die in Polen, wie cool ist das denn? Oder auch die Holländer, ne? Oder Niederländer, sagen wir Niederländer. Sonst kriege ich wieder Ärger von unseren holländischen niederländischen Mitarbeitern.
SPEAKER_00Aber wow, wow, wow. Wir schneiden ja nicht in diesem Podcast.
SPEAKER_01Nee, aber ich sehe aber da, ich habe halt gelernt, man sagt Holland und das war, ich glaube, ich habe irgendwann mal einen LinkedIn-Post gemacht und dann hat eine Mitarbeiterin zurecht geschrieben, Holland ist nur ein kleiner Teil der Niederlande, bitte schreib das nächste Mal Niederlande. Ach so, das wusste ich auch nicht. Ja, das wäre so, als würdest du mal Sachsen schreiben für die Deutschen so, oder? Also. Genau, aber ja, also die finden das total gut. Die Franzosen, das ist halt die Theorie gerade so ein bisschen. Und das wird jetzt nochmal ganz spannend, ob man einfach sagt, du made in Germany, so what? Es ist halt so. Wenn sie uns da nicht kaufen, dann wollen sie uns halt nicht.
SPEAKER_00Ja, genau, kannst du eh nichts machen. Ich bin ja schon gespannt, was da rauskommt, wenn wir jetzt dann der Tiefe einsteigen. Können wir ja vielleicht zwischendrin berichten, was wir gelernt haben aus Frankreich. Die Franzosen, ich finde die ja cool, weil das hat ja schon was. Wenn ich finden halt ihr Land und sich selber einfach mega, das ist ja, das gibt es ja bei uns nicht so stark, dass wir uns darüber freuen. Und was dir, ich sehe das ja im Urlaub. Wenn du nach Italien fährst und du bestellst alles in Englisch und sagst am Ende vor deinem Satz da noch Grazie, dann findet der Italiener das auch nicht so geil, aber der sagt es dir halt nicht. Der Franzose, der findet es nicht geil und der bringt dir halt nichts. Der sagt es dir, der bringt ja nichts. Aber wenn du dir Mühe gibst, dann ist ja sofort die Welt in Ordnung.
SPEAKER_01Total. Nee, genau. Und dann übersetzen wir, also wir machen die Produkte ready, das ist natürlich das Allerwichtigste, weil das ist der größte Aufwand. Dann übersetzen wir den Job, den Content mit KI und dann haben wir aber immer gleich einen Mitarbeiter für jedes Land, der dann die Texte nochmal überarbeitet, weil zum Beispiel in Holland gibt es für den Begriff Lack sechs unterschiedliche Wörter, aber nur ein Wort gilt für Lackieren von Möbeln und sowas. Das ist so ein bisschen wie bei uns. Es gibt natürlich den Nagellack und es gibt den Klarlack und es gibt den Möbellack und welche Übersetzung nimmst du jetzt? Und das muss einfach ein Muttersprachler machen. Bis jetzt noch zumindest für die Nuance.
SPEAKER_00Heißt aber doch, bei der Internationalisierung, du kommst nicht drum rum, dass du in jedem Land mindestens mal einen echten Mitarbeiter hast.
SPEAKER_01Wir haben bis jetzt noch keine Lösung gefunden für unser Produkt. Ich glaube, wenn du einen Shop machst, in dem du Nike-Sneaker verkaufst, ist es egal. Weil der Nike-Sneaker heißt in jedem Land gleich, du kannst ihn irgendwie vielleicht wahrscheinlich sogar auf Englisch verkaufen. Also es gibt sicher auch Produkte, da machst du einfach einen deutsch-englischen Shop für die ganze Welt fertig. Aber bei uns ist es halt doch immer noch so im Detail und so angstbehaftet und so qualitätsbewusst, dass das muss stimmen. Also das merken wir auch. Da muss schon Exzellenz da sein. Das kann man nicht anders machen. Genau, und wenn das alles steht, dann reaktivieren wir sozusagen den Instagram-Account, den wir aufgebaut haben. Und dann fangen wir an, machen wir, sagen wir sozusagen, wir sind da, das heißt, wir machen dann die Leute warm, die in diesem Account sind. Und dann schalten wir eine Woche Google Ads, um sozusagen Traffic auf unseren Shop und so weiter zu kriegen. Und dann schalten wir Meta-Ads, weil dann der Algorithmus auch versteht, okay, da ist Traffic auf der Seite, das scheint wichtig zu sein. Und dann warten wir auf Bestellungen.
SPEAKER_00Und so geht das. Wie lange habt ihr gebraucht jetzt, um die ganze EU einmal abzugrasen?
SPEAKER_01Naja, Frankreich und Holland hat jetzt drei Jahre gedauert, hat jetzt drei Jahre gedauert, weil wir eher damit gestruggelt haben, nicht die Länder auszurollen, sondern das in unsere Organisation zu stemmen, dass sozusagen alles immer international gedacht wird, dass wir kein rein deutsches Unternehmen mehr sind, sondern ein europäisches Unternehmen. Wer ist verantwortlich für was? Das war jetzt der größte Pain, war eigentlich die letzten drei Jahre, überhaupt die Organisation von einem deutschsprachigen Unternehmen in ein internationales Unternehmen zu wandeln. Das ist, glaube ich, für mich der größte Punkt. Weil bis die Leute das umstellen, und das ist gar nicht jetzt mal nicht als Vorwurf gemeint, dass selbst für uns, also wir Gründer, mussten uns ja sogar jetzt jemanden holen, der das Thema bei uns ownt, weil selbst wir es nicht hingekriegt haben, das in die Organisation zu bringen. Naja, okay. Weil selbst ich am Anfang immer sofort den Dachmarkt für mich bedacht habe. Und es dann so zu öffnen, das war für mich gar nicht möglich. Also das heißt, da war so. Aber nachdem wir das geschafft haben, haben wir jetzt drei Länder in sechs Monaten ausgerollt.
SPEAKER_00Das hat mir letztens nämlich einer gesagt, dass die deutschen Firmen immer zu Deutsch denken. Vielleicht, weil der Markt relativ attraktiv ist und du machst ganz lang halt nur dein eigenes Land. Da machst du Österreich-Schweiz, klar, weil du dem sehr nahe bist, dann machst du meistens noch die Niederlande, weil die offensichtlich sehr, sehr ähnlich sind. Und dann, da bleibst du dann hängen. Also ich habe das Gefühl, das ist dann, die Internationalisierungsstrategien hängen dann da fest. Ich habe eine Beteiligung an einer Firma, und da war ich dann mal kurz zuständig, oder habe ich zuständig nicht, ich habe sie begleitet, die Internationalisierung von der Bude und die wollten halt unbedingt USA.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00USA ist halt, ist quasi, das ist ja der siebte Himmel, weil.
SPEAKER_01Wie viel Geld willst du verbrennen erstmal?
SPEAKER_00Ja, genau, der siebte Himmel, weil es ist halt riesengroß. Punkt. Dann nehmen alle, die USA gehen, nehmen mal so ein bisschen Anlauf Richtung USA und auf dem Weg machen sie erstmal UK. Und dann stirbst du ja schon tausend Tode in UK, weil ich glaube, das ist das komplizierteste Land der Erde, weil die wissen selber nicht, ob sie noch EU sein wollen, nicht. Ein bisschen ist noch, ein bisschen nicht und so, das ist in der Regelung eine Katastrophe. Und dann USA war dann der absolute Albtraum. Also allein eine Umsatzsteuerberechnung in USA, wodurch jeder Bundesstaat eine eigene Steuer hat, da drin dann teilweise Städte eigene und die können das ja ändern täglich. Also das war krass alles. Also uferlos.
SPEAKER_01Und jetzt mal abgesehen von den Operations, Wisconsin ist halt nicht New York und Kentucky ist halt nicht L.A. Also es ist halt auch dann auch noch so ein großes Land. Und halt ein, wenn jemand von Deutschland in die USA geht, dann ist halt immer das Auge von New York oder von LA oder von mir aus noch von Chicago. Aber dass die restlichen 300 Millionen halt am A der Welt wohnen und in ihrem, also das ist halt, ja, das ist eine Lebensaufgabe wahrscheinlich, in die USA zu internationalisieren.
SPEAKER_00Ja, also der sind ja auch schon echt, wahrscheinlich die Mehrheit der deutschen Firmen daran gescheitert. Also wie viel gibt es denn, die richtig bombensicher sind in den USA?
SPEAKER_01Ja. Selbst so jemand wie BMW, der arbeitet da ja noch dran.
SPEAKER_00Ja, genau. Und dann wollten, ja, dann war das natürlich auch alle schwierig, dann haben sie angefangen mit Roadshows und das ist ja auch das Gleiche, in die Roadshow in USA ist ja.
SPEAKER_01Ja, ja, was wo fängst du denn an, hörst du auf? Ja, genau.
SPEAKER_00Also auch wenn du da ein LA ein Event gemacht hast, dann hattest du dir halt, naja, da hattest der in Florida noch nie gehört.
SPEAKER_01Ja, ja. Nee, absolut. Also das ist auch, da werden wir ja auch immer mal so ein bisschen gefragt. Und geht ihr mal in die USA? Nee. Also wüsste ich jetzt nicht, was für einen Grund das hätte und wenn dann vielleicht in eine Art Lizenz oder sowas, dass jemand sagt, er will die Lizenz haben und unsere Marke und will das selber in den USA aufbauen, dann wäre ich noch dafür und würde sagen, okay, soll sich jemand anders die Finger verbrennen? Weißt du, ich wüsste gar nicht, wo ich jetzt. Ich würde wüsste da gar nicht, wo ich jetzt anfangen würde. Also was wäre der Griff, will ich jetzt da auch Meta-Aids schalten, aber wie viel willst du das schreiben? Weißt du, das ist so. Keine Ahnung.
SPEAKER_00Und UK ist aber auch nichts für euch.
SPEAKER_01Naja, UK ist schon was für uns, aber UK ist auch das Mutterland der Farbe. Und da sind halt alle großen Firmen, die kommen halt von da. Der Markt ist sehr, sehr, sehr gut besetzt. Und da müssten wir halt in den Kampf gehen. Da müssten wir Marktanteile erkämpfen. Wirklich. Also da können wir nicht einfach einen Markt neu öffnen. Ist immer noch spannend. Aber das wäre wirklich so, wenn ich sage, okay, die Länder, die wir jetzt gemacht haben und nach vielleicht dann noch Norwegen und Dänemark, wenn wir dann nochmal Zeit hätten, dann könnten wir uns damit mal beschäftigen. Jetzt gerade sehe ich da nicht so den großen Mega-Niet für uns, beziehungsweise es wäre ein weiteres Feld, was wir aufmachen, was, glaube ich, sehr viel Zeit und Geld beanspruchen würde. Weil Internationalisierung kostet halt auch einfach Geld. Das darf man auch nicht unterschätzen.
SPEAKER_00Absolut.
SPEAKER_01Schickt ihr eigentlich alles von hier aus oder ist es notwendig, also wir haben, ohne Werbung zu machen, wir arbeiten mit Seven Senders zusammen, aber da gibt es natürlich auch noch andere. Und im Endeffekt packen wir alle Paletten und verschicken dann die Paletten an die und die verteilen das dann in die nationalen Postagenturen. Dadurch, dass die halt von, sagen wir mal, die kriegen dann von 30 E-Commercern eine Palette für Frankreich. Dann können die das wieder alles zusammen dahin schicken und kriegen halt gute Preise. So funktioniert das System. Und dann, und wir haben den Vorteil, wir können die nationale Post nutzen, was zum Beispiel in Polen ganz wichtig ist, weil die Polen wollen die Ware immer in diese Paketabholer. Und da hat aber nur die polnische Postzugriff. Aber ich kann nicht von Deutschland aus gezielt an die polnische Post senden. Also da brauche ich eine Schnittstelle und das macht halt zum Beispiel der Dienstleister jetzt für uns. Und das bringt uns halt einen Vorteil, weil das ist halt am Ende in der Entscheidung, ob sie bei uns kaufen oder nicht, schon sehr wichtig, weil die Länder wollen schon mit ihrem Gelernten, mit ihrer gelernten Post arbeiten. Und DRL ist zwar in Deutschland super stark, aber in anderen Ländern zum Beispiel gar nicht.
SPEAKER_00Ihr habt gedacht, DRL ist, also das funktioniert EU-weit zumindest super.
SPEAKER_01Ja, ja, um da hinzukommen, aber der große Vorteil ja in Deutschland ist ja, dass DRL oder die deutsche Post dann jede Milchkanne liefert. Und das machen sie jetzt natürlich in Polen nicht. Da ist dann die polnische Post schon nochmal mehr oder die französische oder wie auch immer.
SPEAKER_00Also gut, also Logistik von Regensburg, genau. Ja, ja, Logistik von Ringsburg. Ich habe auf meinem Zettel noch stehen. Ist ja eigentlich Quatsch, aber ich sag's trotzdem.
SPEAKER_02Sag's.
SPEAKER_00Gibt es irgendjemanden, der von hier aus was nach China noch schicken wird? Oder brauchen die von uns gar nichts mehr?
SPEAKER_01Naja, das kommt glaube ich immer auf die Marke an. Also wenn du jetzt sagst, irgendwie in Mont Blanc, die sitzen ja in Hamburg, die schicken ja nach China.
SPEAKER_00Ja, mag sein, Porsche würde ja auch gerne nach China schicken, aber da gibt es halt niemanden mehr, der die macht.
SPEAKER_01Ja, aber du, genau, weil halt anscheinend den Chinesen der Heritage der Marke nicht mehr so wichtig ist, dass sie in Porsche fahren. Aber bei einer Mont Blanc-Stift ist ihnen das noch total wichtig. Da können sie, da ist die Frage, gibt es einen chinesischen Kugelschreiberhersteller, der das wegnehmen könnte, was Mont Blanc und Heritage für sich aufgebaut hat? Ich glaube jetzt nicht, dass man ein gutes Messer nach China liefern muss. Die werden ihre eigenen Messer haben.
SPEAKER_00Ja, könnte man auch verstanden. Und wahrscheinlich auch nicht Farbe, weil den Markt zu verstehen, ist nur mal eine andere Liga. Und vermutlich gibt es da auch.
SPEAKER_01Es gibt schon noch Produktgruppen. Da kann ich jetzt nicht sagen, ob Farbe da wirklich der damit enthalten ist, aber es gibt schon noch Produktgruppen, wo andere Länder sagen, dass sie das aus Europa haben wollen. Weil das doch schon auch die alte Welt ist und auch die hochqualitative Welt und irgendwie da wirklich so ein Heritage hintersteht und jemand sagen kann, schau mal, meine Wände sind gestrichen mit einer europäischen Farbe, die habe ich extra importieren lassen und so weiter. Also ich glaube, es gibt schon Leute, die an sowas noch gefallen haben. Ich glaube aber nicht, dass wir jetzt den Massenmarkt, damit die nicht wieder bearbeiten könnten. Aber da tue ich mich auch total falsch. Vielleicht wären die total happy, wenn es mal eine deutsche Marke da geben würde an Farbe.
SPEAKER_00Ich weiß es auch nicht, dafür verstehe die Markt noch nicht zu wenig, dass die jetzt gerade keine deutschen Autos haben wollen, weil die selber stolz sind, selber Autos zu bauen. Das verstehe ich schon. Nicht auszuschließen, dass sich das eines Tages wieder dreht, weil Marke ist Marke und ich glaube, die Begehrlichkeit der von coolen deutschen Marken ist sie nicht verloren für immer und ewig, sondern es sind.
SPEAKER_01Nee, wir sind da auch sehr gut, uns klein zu sprechen. Also in China laufen sie auch alle mit Adidas rum. Ja. Oder nicht alle, aber halt viele. Und die haben selbst chinesische Sportklamotten. Aber trotzdem wollen die Leute halt die drei Streifen haben. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen, worauf wir uns zurückbesinnen müssen, was China angeht. Klar, wenn du sagst, die chinesischen Elektroautos sind halt vielleicht auch gerade technisch einfach State of the Art. Die bauen halt das Beste, was technisch für die Chinesen wichtig ist, dass die Kopplung vom Handy super schnell funktioniert, dass Handy und Auto eins sind und so weiter. Da ist doch klar, dass die sich dann für ein Produkt entscheiden, was für sie wichtiger ist. Wenn vielleicht wieder irgendwann mal Horsepower oder Rennstrecke wichtig ist, dann wird vielleicht Porsche auch wieder groß.
SPEAKER_00Ja, also ich glaube auch, dass das nicht abgefahren ist für jemand ewig. Sagen wir noch ein Punkt. Eine Markt testen ist ja schwer eigentlich, weil du hast ja den Initialaufwand sowieso. Wie wird man jetzt testen? Ich finde jetzt, dass ihr mit Instagram und Co. anfangt, ist ja schon mal ein bisschen Test. Weil wenn du da nichts gebacken kriegst, oder bei Instagram, dann ist es unwahrscheinlich, dass du was verkaufen wirst.
SPEAKER_01Genau, also das kann man schon so sagen. Wenn selbst die Thematik nicht greift, wird es, glaube ich, schwierig. Aber was halt wirklich ein Faktor ist, und das merke ich halt jetzt auch immer mehr, ist halt der Faktor Zeit. Ich meine, Deutschland hat es auch sieben Jahre gedauert, bis wir irgendwie die Marktdurchdringung hatten, die wir jetzt haben. Und die Zeit muss ich den Ländern auch geben. Also wahrscheinlich muss man irgendwann mal, also zum Beispiel jetzt uns ist es total wichtig, in den drei etablierten Ländern, da können und wollen wir kein Geld mehr verbrennen. Die müssen profitabel sein. Das heißt, wir geben uns eine bestimmte Grenze am Spending und was halt darüber hineinkommt, da freuen wir uns drüber, aber wir erzwingen es nicht. Und damit haben wir dann eine gewisse Marktreife erreicht und dann ist der Markt für uns auch bewiesen. Nichtsdestotrotz sehen wir ja jetzt ja gerade, Holland ist jetzt zum Beispiel unser zweitstärkster Markt nach Deutschland. Trotzdem braucht er noch drei, vier Jahre, bis der dann wirklich voll rollt. Und dieses Zeitthema, das kannst du, glaube ich, mit Testen nicht umgehen. Weil vielleicht hast du auch eine Marke, die im ersten halben Jahr super funktioniert, weil du so die ersten Kunden abgegriffen hast und dann wieder zwei Jahre gar nicht und dann kommt sie erst. Oder du musst halt einfach erstmal viele Jahre erklären, was deine Marke kann. Also ich glaube nicht dran, dass es den ultimativen Test gibt, um zu wissen, ob deine Marke zehn Jahre in dem Markt bestehen kann.
SPEAKER_00Naja, ich glaube es erfasst auch. Sondern wenn du dir nicht sicher bist, dann könntest ja.
SPEAKER_01Also wir verkaufen zum Beispiel vom Tag 1 eine Dose. Ein Land, was uns nicht kennt, Polen zum Beispiel, ein Land, was uns nicht kennt, wo wir noch kein Marketing gemacht haben, da haben wir es geschafft, in den ersten zwei Tagen sechs Dosenfarbe zu verkaufen. Und ehrlich gesagt ist das für mich ein Product Market Fit, weil warum soll das dann nicht skalierbar sein, wenn es da schon hingekommen ist?
SPEAKER_00Ich lieb's, du bist der qualitative Marktforscher.
SPEAKER_01Total. Nee, aber also da scheint ja, scheinen Leute ja Lust drauf zu haben. Ja, das stimmt schon. Aber um zu wissen, ob das dann in fünf Jahren 15 Millionen Umsatz werden kann, keine Ahnung. Wenn wir das müssten, dann müssten wir viel mehr.
SPEAKER_00Kann das sein? Lass uns so ein Blockbuster-Thema reinhauen. Nennen wir es Chat Ecommerce. Wenn der Angenommenes funktioniert, und du brauchst ja keinen Shop mehr, sondern du sagst einfach nur, ich hätte gern diese schöne grüne Farbe für mein Wohnzimmer. Und dann sagt er, hier ist sie, bestelle sie direkt im Checkout von ChatGPT. Dann steht ja die Welt endlos offen, außer nur das Logistikthema. Weil im Moment ist ja die Anpassung Individualisierung, Länderpersonalisierung oder wie man sie ja immer nennt, der größte Aufwand.
SPEAKER_01Wahrscheinlich, ja. Wenn der KI-Bot sozusagen oder das LLM dir auch ein Heritage anrechnet, also das ist ja gerade so vielleicht eher ein bisschen das Problem, dass ja der Trust wichtig ist und ist die Frage, ob man als neue Marke dann sofort reinkommt in so ein LLM und dann dort empfohlen wird. Oder meinst du, wenn man da auch noch Werbung schaltet?
SPEAKER_00Ja, es war jetzt mal neutral, ja klar, vielleicht musst du ja eine Werbung schalten, weil sonst kommst du überhaupt nicht in die Produktforschung.
SPEAKER_01Dann natürlich am Ende bist du dann bist ja nicht mehr sprachgebunden, weil ja im Endeffekt die LLM für dich die Sprache übernimmt. Also du fragst bei dir in Frankreich, wie kann ich meine Fliesen streichen am besten? Und der sagt halt, ja, mit Miss Pompadour und macht da schon alles auf Französisch. Klar. Jetzt müssen wir erstmal schauen, ob das überhaupt langfristig funktioniert.
SPEAKER_00Ja, genau, ich glaube nicht, dass uns das sofort überrollt. Deshalb interessiert mich im Moment ja das Thema Markenwahrnehmung so sehr. Und ich finde, das hat international einfach noch viel, viel mehr Bedeutung. Wie sehen andere diesen Shop? Weil ich war ja ganz zurückgedacht, ich war 2000, nee, 1995 oder so, Produktmanager für Poesiealben und Tagebücher. Und ich musste Poesiealben machen für Frankreich. Und ich weiß das noch, es hat sie eingebrannt für immer. Das war ein Poesiealbum, das war eine Mischung aus Orange, Pink und Beige mit Muscheln drauf. Es hat ausgestattet wie ein Fehldruck. Und das war der Bestseller in Frankreich. Also es wäre jetzt umgekehrt, das wäre in Deutschland nicht verkaufbar gewesen. Und seitdem habe ich immer das Thema, du musst jetzt auch in Fokusgruppen, wir müssen es denen zeigen und da bin ich gespannt, ob die das gut finden. Und das ist ja kein Verstability-Test, sondern das ist ja wirklich nur ein reiner, subjektiver Wahrnehmungstest.
SPEAKER_01Nee, absolut. Also ich glaube immer noch am besten. Das Wichtigste ist immer noch zu fragen.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Also es ist das meiste Wissen, kriegst du, wenn du, wenn du fragst, weil ich habe dir ja letzte Woche eine Umfrage gemacht, die wir mal bei unseren Kundinnen gemacht haben, mit KI-Nutzung und 1300 Leute haben uns ja das beantwortet. Und das ist halt ein unglaubliches Wissen. Und deshalb glaube ich, auch wenn du einen Markt eröffnen willst. Fragen, fragen, fragen. Ja, ich glaube, es geht nicht anders. Und große Firmen machen das ja auch. Man darf sich, glaube ich, nur nicht zu sehr in der Marktforschung verlieren, weil am Ende haben wir dann schon wieder 15 Dosen verkauft und andere, die erstmal noch fragen, halt nicht mehr. Noch nicht so. Aber trotzdem ist es, glaube ich, wichtig, zwischendurch seine eigene Suppe zu verlassen oder sein eigenes Weltbild, was man ja auch in seinem Land ein bisschen hat, und zu verstehen, was haben andere für ein Weltbild, um das dann auf sich zu übernehmen oder auch für sein Produkt zu übernehmen. Ja, also ganz einfach noch vielleicht als letztes Beispiel, aber in Holland musst du zum Beispiel kein Zwei-Komponenten Lack verkaufen. In Deutschland ist das noch ganz normal, also zwei Komponenten-Lack ist, dass du halt zwei Inhaltsstoffe zusammenschüttest und dann hast du ein Lack. So, in Holland wird keiner diesen Lack kaufen, weil alle nur wasserbasierten Lack kaufen.
SPEAKER_00Ah, okay.
SPEAKER_01So, und wir haben ja so ein bisschen den wasserbasierten Lack nach Deutschland gebracht und jetzt verkaufst du eigentlich nur noch jeder wasserbasierten Lack, aber wenn du jetzt eine Farbfirma bist und nach Holland expandierst und dann mit deinem Zwei-Komponenten-Lack, der in Deutschland super geht wahrscheinlich, den auf den Markt bringst, dann wirst du ja nichts verkaufen. Und deshalb wäre es wahrscheinlich wichtig gewesen, vorher mal kurz zu fragen, ist das Produkt für euch überhaupt relevant?
SPEAKER_00Ja, ja. Also ich glaube, Marktforschung lebt er davon, dass du die richtigen Fragen stellst. Du kannst nicht erwarten, dass dir der User deine Strategie beantwortet. Du kannst dir Insights holen, um deine Strategie besser zu unterdauern. Das war ein heiliger Abschlusssatz.
SPEAKER_01Genau. Aber wer sich das anhört, ich bin wirklich noch kein Experte da drin. Wir lernen ja auch noch jeden Tag.
SPEAKER_00Wir machen jetzt ein paar Fokusgruppendiskussionen mit euch und ich bin mal gespannt, was rauskommt. Vielleicht können wir da einfach bei den nächsten Podcasts immer ein bisschen erzählen, was wir.
SPEAKER_01Ja, wir sollten die Sachen so aussortieren, dass nicht irgendwelche Mitbewerber dann direkt diskupieren.
SPEAKER_00Das stimmt. Ja, sowas.
SPEAKER_01Seid Spaß. Wir gucken mal. Sonst machen wir es kryptisch auf andere Produkte oder sowas. Ja, stimmt.
SPEAKER_00Das war die 11. Folge. Wir haben seit der 11. Folge keinen Sponsor mehr. Falls Shopware doch noch Lust hat, ich spiele es mal hier kurz in der Folge. Wir präsentieren davon. Die führen die Open Source VFS Platz immer noch gut. Wir würden es auch neu ansprechen. Wir würden es auch mal neu ansprechen, aber jetzt sind wir gerade in der 11. Folge sponsorenlos und freuen uns schon auf nächste Woche.
SPEAKER_01Wenn ihr diese Folge gehört habt und denkt, ihr wollt uns mal eine Meinung geben, wir haben vorhin mal kurz miteinander ein bisschen diskutiert, wie wir diesen Podcast vielleicht nochmal ein bisschen spitzer machen können. Also nochmal mehr, welche Themen wir besprechen können, wo wir uns positionieren wollen. Und wenn ihr Lust habt, dann könnt ihr uns kurz mal ein Feedback geben, was euch interessiert von uns beiden. Sonst machen wir es einfach und hoffen, dass es euch interessiert.
SPEAKER_00Und wenn es euch interessiert und gefällt, dann freuen wir uns nach wie vor über die Kommentare, weil wir. Und Bewertungen. Genau, wer bewertet, den laden wir zur Weihnachtsfeier ein.
SPEAKER_01So machen wir es.
SPEAKER_00Aktuell sind wir noch relativ überschaubar. Vielleicht haben wir es übersehen, stimmt. Verdammt. Also, bis dann.
SPEAKER_01Bis dann, ciao, ciao.
SPEAKER_00Ciao, ciao.