Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann

Kaufable – Folge 0: Warum wir das hier machen (und wie wir auf den Namen kamen)

Johannes Altmann & Erik Reintjes

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0:00 | 31:35

Willkommen bei Kaufable – dem Podcast über alles, was mit Kaufen, Marken und echter Kundenorientierung zu tun hat. In Folge 0 gibt's erstmal keine große Bühne, kein Skript, kein Schnitt: einfach zwei, die sich in Wien zusammengesetzt und beschlossen haben, dass es diesen Podcast jetzt braucht.

Mit dabei:

  • Erik Reintjes – Mitgründer & CEO von Miss Pompadour, der D2C-Marke aus Regensburg, die Wandfarben und Lacke in die DACH-Region und nach ganz Europa bringt. Kaufmann aus einer Einzelhandelsfamilie, dreifacher Vater und jemand, der lieber verkauft als sich selbst inszeniert.
  • Johannes Altmann – 25 Jahre E-Commerce auf dem Buckel, heute bei Pinops unterwegs, wo er mit Fokusgruppen echte User Research macht. Früher Produktmanager für Poesiealben, heute mit einem fast schon nervigen Fokus auf: Was will der Kunde eigentlich wirklich?

Ach ja – der Name

Warum „Kaufable"? Weil es am Ende aller Aktivität doch nur darum geht, dass man etwas verkauft - du kannst es drehen und wenden wie du willst. 


Format

Kaufable erscheint jeden Donnerstag, wöchentlich. Kein aufwendiger Schnitt, keine Hochglanz-Politur – bewusst so. Wir wollen, dass es sich anhört wie das, was es ist: ein echtes Gespräch.

Reinhören, dranbleiben, und wenn's gefällt: weitersagen.


SPEAKER_00

So, ich glaube es kaum, ich glaube es kaum, es ist ein neuer Podcast geboren mit dem Erik und dem Hannes. Erik, bist du auf Sendung?

SPEAKER_01

Ich glaube, ich bin auf Sendung, ja.

SPEAKER_00

Mega. Wir haben ein Jahr jetzt gebraucht. Wir haben es ja letztes Jahr beim Shopware Community Day, hast du gesagt, Podcast wäre gut? Richtig. Ich habe dann zwei Tage später gesagt, ja, das wäre tatsächlich gut. Und jetzt kurzer Besuch in Wien und go.

SPEAKER_01

Jetzt sitzen wir hier und haben Mikros in der Hand und schauen mal, was draus wird, würde ich sagen.

SPEAKER_00

Ja, ich finde, es macht aber einen totalen Sinn, dass wir das machen, weil es gibt viele Dinge, die man besprechen muss. Also wir wollen, vielleicht müssen wir uns erstmal kurz vorstellen, oder? Ja, lass mal von vorne anfangen. Folge, Name, wer sind wir, was machen wir und so weiter. Genau, so machen wir es eigentlich. Wir sind in der Folge 0, weil das stellen wir uns jetzt mal nur vor. Und ich würde sagen, du startest jetzt.

SPEAKER_01

Ich starte, das ist sehr lieb von dir, danke. Ja, Erik Reinthis. Ich bin Co-Gründer und Co-CEO von Miss Pomper Duo. Das ist sozusagen mein Arbeitsleben. Ich habe zusammen mit meiner Schwester Astrid und einem guten Kumpel vor jetzt auch sieben Jahren die Firma gegründet. Für die, die uns jetzt zuhören und nicht genau wissen, was wir machen, ganz knapp. Wir sind eine D2C, eine Direct Consumer Brand, sitzen in Regensburg und verkaufen Wandfarben und Lacke und schimpfen uns da sozusagen die führende D2C-Brand in Deutschland oder in der Dachregion. Aber wir sind auch schon in Europa unterwegs. Genau das ist sozusagen der langweilige Arbeitspart. Aber wer bin ich eigentlich wirklich? Also ich bin jetzt noch 37 Jahre, bin dreifacher Vater, lebe in Wien, wie du es schon gesagt hast, da hast du mich ja besucht. Und ich würde mich einfach Kaufmann schimpfen. Also ich habe zwar studiert und auch einen akademischen Weg gemacht, aber ich habe davor Einzelhandelskaufmann gelernt. Und ich komme auch aus einer Familie von Einzelhandelskaufleuten. Also meine Großeltern hatten ein Sportgeschäft oder ein Warenhaus, hätte man es früher gesagt. Also vom Hut zum Stock, zum Schießgewehr und zu den Schirnen, die hatten alles im Sauerland. Und meine Eltern sind beides gelernte Einzelhandelskaufleute und irgendwie ist Verkaufen und kaufen und Ware und Kunde bei uns in der DNA. Und deshalb war es für mich eigentlich schon selbstverständlich, als ich mit der Schule fertig war, zu sagen, okay, ich will eigentlich irgendwas mit Verkaufen machen.

SPEAKER_00

Jetzt weißt du, warum du mir da so voraus bist.

SPEAKER_01

Es ist in die Wiege gelegt. Es ist wirklich in die, also es ist wirklich in die Wiege gelegt und es ist auch Astrid, also der Name wird sicher auch in dem Podcast öfters mal fallen, meine Schwester. Wir sagen zum Spaß immer, wir können eigentlich alles verkaufen. Aber da geht es jetzt nicht um plumpes Versicherungen verticken und sowas, sondern einfach die Leidenschaft, gute Produkte zu finden, zu suchen, selbst auch gute Produkte irgendwie zu nutzen im Leben und wenn es genau das richtige Ding ist, die zu verkaufen. Und da dreht sich eigentlich so fast alles in meinem Leben drumherum. Also auch, weiß nicht, mit meiner Frau, wir gehen super gern durch die Stadt. Also ich bin immer noch ein Einzelhandelsfan, auch wenn alle sagen, der Einzelhandel stirbt. Aber trotzdem mag ich das, durch Läden durchzulaufen, in guten Städten und zu schauen, was gibt es für neue Produkte. Und dass ich sozusagen eigentlich in den Direct Consumer und Online-Handel gefallen bin, kann man fast so sagen, war einfach Zufall. Also es war nie der Plan, ich will Online-Handel machen, sondern es war zu der Zeit einfach die schnellste und einfachste Art, Umsatz zu generieren. Ist ja leider heute auch nicht mehr so. Genau, aber wie gesagt, wenn ich so manchmal überlege, mich zu definieren, dann habe ich nach einer Zeit eigentlich gesagt, ich bin das, was ich dann eigentlich auch bin und ich bin Kaufmann und das beschreibt mich eigentlich ganz gut. Ja, und wer bist du? Erzähl du mal, wer du bist.

SPEAKER_00

Ich bin der Hannes Altmann. Manche sagen Johannes, aber eigentlich schon lange nicht mehr passiert. Das war meistens eher in der Schule, wenn was nicht so super war. Johannes! Ja, genau. Johannes. Ich habe auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Ich bin Industriekaufmann, habe dann einen Marketingkaufmann gemacht. Das gibt es bei uns. In München könntest du das in der Umschule dazu buchen. Bin seit 25 Jahren in der E-Commerce-Branche, habe da viel Beratung gemacht, Konzeption für Online-Shops, Optimierung von Online-Shops und so. Und habe vor drei Jahren oder jetzt vor zweieinhalb Jahren Pin-Ops gegründet. Und da waren wir User Research in qualitativen Fokusgruppen. Ist brutal nischig, sehr speziell, aber ist fast das geilste, was ich je gemacht habe. Weil ich war früher, also ich war ich, wo die Ausbildung gemacht habe, da wurde ich dann Produktmanager. Ich war Produktmanager für Poesiealben und Hagebücher. Geil, eigentlich, oder?

SPEAKER_01

Das gibt es immer noch übrigens. Also Poesiealben muss ich gerade jeden Tag aus dem Kindergarten mitnehmen. Ja, und meine Freundebücher, genau.

SPEAKER_00

Ja, ja, genau. Genau, die habe ich gemacht. Das war, ich weiß gar nicht, wie ich die Zeit rumgebracht habe. Ich musste pro Jahr, ich glaube, 20 so Bücher auf den Markt bringen. Hatte ein Jahr dafür Zeit. Aber halt ohne KI dafür. Und da kam irgendwann unser Chef ums Eck und hat gesagt, du, ihr dürft mehr Marktforschung machen, Fokusgruppen. Da war ich dann so nicht mehr für Poisier zuständig, sondern für andere Produkte. Und dann haben wir, kamen, sind wir zum Marktforscher gefahren, waren da in so einem Raum eingesperrt und haben zehn Menschen über unser Produkt diskutiert und ich war hinter so einer Spiegelglasscheibe und durfte da zuschauen, so wie beim FBI. Das war für mich das geilste ever, dass Leute über meine Sachen sprechen, ich so zuhöre und einfach total, ich habe super viel mitgeschrieben. Und das habe ich dann auch jahrelang wieder vergessen, dass es gibt. Und an irgendeinem Punkt war ich in einem Kundenworkshop und das muss ich später in der Folge mal irgendwann erzählen, weil es dauert länger. Sage ich, okay, ich will wieder eine Focusgroup machen. Also mit echt Menschen diskutieren, ich will es mitschreiben, ich will Erkenntnisse herausziehen. Und daraus ist die Idee von Pinna zu entstanden, and deshalb mache ich jetzt eigentlich user research. Feel not for e-commerce, weil er quasi so ein E-Commerce Baby bin, aber immer mehr so fast moving consumer goods, for irgendwelche Hersteller, formen, for energy unternehmen, for all the way. Einskaufen gave ich auch gern. I can get gern in a start einkaufen with allen fear and video. I've been home so like these 25 years so sehr with der Kundenorientierung behaddered, that ich mich eigentlich nur noch aufregen muss. Ich analysiere quasi alles. Wo ich da bei dir war, ich kann mich erinnern, habe ich mich über den Uber-Fahrer so aufgeregt. Warum der nicht den Kofferraum aufmacht? Warum ich den aufmachen muss. Ich habe dir das Uber Black gebucht. Dann steht der stilvolles Fahren und den scheiß Kofferraum selbst aufmachen.

SPEAKER_01

Das ist meinmal der größte Scam, den es gibt, dieses Uber Black oder das Super Cap, was es dann bei FreeNow, glaube ich, gibt. Aber man verstehe ich zu 100 Prozent. Also wenn ich aus dem, also ich habe im Modehaus gelernt sozusagen. Also für mich war es immer hochwertige Sportkleidung, hochwertige Mode, die ich verkauft habe in der Lehre. Und mein Chef damals hat mir eingebimst. Kundenfokus, Kundenfokus, Kundenfokus. Und ich krieg die Krise, wenn ich in ein vermeintlich hochwertiges Kaufhaus gehe und es nicht mal jemand schafft, Hallo zu sagen, geschweigen sein, mich mal innerhalb von fünf Minuten anzusprechen, ob ich Hilfe brauche und ich mir dann das, das mag vielleicht hochmäßig klingen, aber das T-Shirt dann auch noch selber aus dem Regal holen muss und es am besten noch selber zusammenlegen soll. Also ich verstehe dich da hundert Prozent. Ich bin natürlich auch immer mit dieser Brille unterwegs und sehr selten, dass man positiv überrascht wird, Alter.

SPEAKER_00

Ja, genau, ist ja echt schlimm. Letztens war in München bei so einem Herrenmodeladen und dann habe ich mir so ein Poloshirt rausgesucht, gehe gerade zur Kasse, dann rennt mir die Verkäuferin hinterher und sagt, ah, ich bring's Ihnen zur Kasse. Ich kann die Nummer noch draufschreiben. Ja, wir kriegen eine Nummer da draufschreiben. Und die hat sie zwar gekriegt, weil sie verdienen wahrscheinlich weniger mit der Nummer mehr, ist mir dann egal. Aber eigentlich finde ich es total ätzend. Also ich bin mega kundenempfindlich und vielleicht echt ein unangenehmer Mitbürger dadurch geworden, weil ja so kritisch. Ja, genau. Dann saßen wir jetzt letzte Woche in Wien nach einem Jahr Vorbereitszeit und haben gesagt, so wir müssen jetzt einen Podcast machen. Und von dir fand ich kam eigentlich so der Themenkick, weil wir uns ja rumtreiben auf vielen Konferenzen, wir lesen viel, wir machen viel. Also man macht als Unternehmer generell viel und du hast gesagt, jetzt verstehe ich es auch, weil du ja so ein Kaufmanns aus Familie bist. Du hast gesagt, egal was du macht, am Ende geht es darum, dass du was verkaufst. Also eigentlich immer.

SPEAKER_01

Das ist, glaube ich. Um alles, worum es sich bei uns, zumindest in der Karriere dreht oder wenn wir irgendwo unterwegs sind, jedes Tool, was ja dasteht, jedes Tool, was angeboten wird, jeder Dienstleister, alles, am Ende muss immer der Haken dran stehen, damit wurde gekauft. Oder damit verkaufst du. Und weil das ist ja irgendwie das, was der Kapitalismus vorantreibt, ist ja am Ende der Geldtransfer und das ist ja auch das, wofür wir morgens immer aufstehen. Du auf deiner Seite hilfst du Unternehmen, dass Kundinnen und Kunden kaufen. Und ich auf meiner Seite muss natürlich jeden Tag schauen, dass Kundinnen kaufen, weil sonst würde natürlich meine Firma nicht existieren.

SPEAKER_00

Ist wohl so. Ja, also mir hat das auch nochmal die Augen geöffnet, weil mir mit den Research-Projekten mich ja manchmal ärgert, warum da so viel Geld gespart wird. Und du grübelst, du grübelst, frag doch einfach mal die Kunden. Es kostet jetzt auch nicht übermäßig viel Geld, aber die Erkenntnis hast du halt morgen Nachmittag. Aber ich glaube, dass oft diese Verbindung nicht klar ist, zwischen dem, ich frage Kunden, kriege Erkenntnis, dann handle ich in irgendeine Richtung anders und verkaufe da doch mehr. Also es hängt schon am Ende alles zusammen.

SPEAKER_01

Oder auch weniger, das kann auch passieren. Ja, genau, das stimmt, das kann ja auch passieren. Aber ich mache ja nichts für den Spaß. Nee, und manchmal verkauft man auch weniger, weil man eine Entscheidung getroffen hat, aber das gehört auch dazu. Also das ist halt Unternehmertum, ist ja auch Fehlentscheidungen treffen und dann hoffentlich wieder die nächste Lösung finden, dass ich wiederum bin.

SPEAKER_00

Also das Zweite ist, warum ich mich total freue, dass wir das machen, weil ich sitze wie du eigentlich so mehr oder weniger hier allein in meinem Büro. Wir haben zwar hier drei Stockwerke, aber die waren früher mal befüllt, jetzt kommen hier manchmal Mitarbeiter vorbei. Die meiste Zeit sitze ich allein. Und dann haben wir gesagt, eigentlich wäre es cool, wenn wir uns so Themen einfach hinschießen und sagen, hey Erik, ich muss einmal mit dir drüber sprechen. Wir machen sozusagen unsere kleine Therapiestunde. Ja, genau, es ist in der Therapiestunde. Und da freue ich mich am meisten drauf. Also aber nochmal zurück zum Kaufen. Der Name war dann in Wien schnell gefallen. Es geht um Kaufen, deshalb dachten wir, wir nennen den Podcast Kaufable. Kann man aussprechen, URL gab es auch, kein anderer heißt Kaufable, wird es mir auch gleich merken können. Im Gegensatz zu Pin-Ops, das musste ich mir auf dem Zettel schreiben und musste mir jetzt wirklich mehrere Wochen immer wieder durchlesen, bevor man einen eigenen scheiß Firmennamen merkt. Das ist ein bisschen verrückt, wenn man eine eigene Firma gründet und sich den Namen nicht merken kann. Ja, das ist wirklich verrückt. Aber erstens, ihr habt den Namen nicht selber erfunden, sondern der wurde mir geschenkt quasi, der Name. Und zu der Zeit habe ich das heute erzählt, das Buch gelesen von dem Nike-Gründer, der damals, und ich war genau an der Stelle gerade, wo es bei mir auch um den Namen ging, wo er beschrieb, dass die ersten Nike-Tourenschuhe in der Produktion waren und die aus der Produktion immer angerufen haben und gesagt, jetzt müssen wir den Namen draufdrücken, wie heißt der jetzt? Wir haben einen Name A, B oder C und er gesagt hat, ja, nehmen wir Nike, das ist jetzt auch nicht der Hit, aber von den drei Vorschlägen, die wir haben, noch der beste. Und ich habe mir damals gedacht, gut, Pin-Ops ist jetzt auch nicht der Hit, aber ich kann es mir auch nicht merken, aber es nehmen wir jetzt einfach.

SPEAKER_01

Also ich finde es gut, ich kann mir den Namen merken. Ich habe keine Einwände. Naja, immerhin.

SPEAKER_00

Also gut, aber jetzt bei dem Podcast muss man sich ja in erster Linie kaufen merken. Yes. Sag mal, wo wir uns getroffen haben, haben wir auch nochmal kurz gesprochen, dass wir, oder ihr zumindest, eine große Aufgabe habt. Ihr habt die Kundengewohnheiten, also die Consumer Habits, wo du gesagt hast, auch, das ist so eins der Themen, die man eigentlich ständig nacken muss, damit du richtig Business machst. Musst du echt die Menschen ja auch ein Stück verändern. Erzähl noch was dazu. Ist es überhaupt machbar?

SPEAKER_01

Also ich glaube, ganz viel durch mantrahaftes Wiederholen. Also, das ist, glaube ich, einer der Dinge, die ich wirklich. Oder fangen wir anders an. Ich spreche jetzt am besten einfach mal erstmal aus unserem Beispiel, weil da kann ich natürlich immer die tiefsten Einblicke geben. Wir haben ja damals nicht gesagt, wir bauen jetzt eine Farbmarke und versuchen, diesen Markt zu revolutionieren. Also dieses klassische WHU-Gründergelaber, hier ein Flipchart, welchen Markt können wir auseinandernehmen, welcher vermeintliche Markt ist so alt und tradiert, dass wir da wir jungen, Innovativen da jetzt durchmarschieren. Nee, sondern wir sind da ja wirklich reingeplumst. Also es war eine Abschlussarbeit von mir. Meine Schwester hatte damals ein kleines Geschäft in Regensburg und da hat sie schon Farbe verkauft und dann haben wir halt einen Online-Shop gebaut und so ist das Ganze ja ein bisschen bei uns entstanden. Und was wir ja anders machen als die Industrie ist, wir haben sozusagen nicht erst ein Produkt gebaut und haben uns dann überlegt, wer kauft das und wie können wir das verkaufen, sondern wir haben im Endeffekt erstmal geschaut, was hat denn unsere Kundin für ein Problem? Und dann haben wir ja und dann haben wir ihr sozusagen gesagt, mit unserem Produkt kannst du dein Problem lösen. Aber da die Kundin ja noch nicht wusste, dass sie mit unserem Produkt ihr Problem lösen kann, also zum Beispiel, unsere Kundin streicht ihre Küche. Das heißt, sie hat eine tolle alte Möbel, eine tolle alte Eichenküche, die hat sie vielleicht von der Oma noch gehabt, super Schreinearbeit, ist halt braun und hässlich. Jetzt kann sie es mit unseren Lacken schön streichen und hat wieder viele Jahre eine tolle Küche. Die Kundin wusste aber nicht, dass das geht. Das heißt, sie hatte noch nie den Gedanken, ich kaufe mir einen Lack oder eine Farbe, um damit meine Küche zu verschönern. Und das haben wir ihr sozusagen beigebracht. Also wir haben ihr Wissen, ihr Habit, Farbe ist ja nur für die Wand da, das war in Deutschland so gelernt, in anderen Ländern ganz anders, aber in Deutschland so gelernt, haben wir ihr beigebracht, Farbe ist auch zum Handwerken da, also als DIY da. Das heißt, du kannst deinen Heizkörper streichen, du kannst deine Küche streichen, du kannst deine Holzdecken streichen, du kannst den Fliesenboden streichen, Gästetoilette, ne? Das sind alles Dinge, die die Industrie nie gesagt hat, aus einer vermeintlichen Angst der Gewährleistung, weil die Industrie kommt ja aus dem Malerbereich, die denken immer an Gewährleistungen und wir denken ja, wenn eine Kundin selber streicht, müssen wir keine Gewährleistung geben, sondern wir müssen einfach nur das perfekte Produkt an die Hand geben, damit halt nichts schief geht. Und deshalb haben wir als erstes einfach mal gesagt, weißt du was, bevor du deine Fliesen jetzt rausbrichst und einen Handwerker dafür nimmst und 5000 Euro für dein Gästebad bezahlst, bestellst du halt bei uns die Farbe, streichst deine Fliesen, hast ein tolles Zwischenergebnis und wenn du in fünf, sechs Jahren vielleicht das Budget hast und alles neu machst, dann reißt es halt raus. Und dann lässt du es neu machen. Das war ja unser Ansatz. Das heißt, wir haben uns überlegt, wie können wir was Gelerntes verändern, dass wir dadurch die einzigen sind, die an die Kunden rankommen mit einer anderen Ansprache. Und wie wir da in Wien ja auch wir beide auf das Thema gekommen sind, war ja, dass zum Beispiel jemand auf uns zugekommen ist mit einer total tollen Idee, wie unser Produkt anders produziert und verkauft werden könnte. Also Farbe. Kann ja nicht ganz ins Detail gehen, weil das Ganze immer noch in der Entwicklung ist. Aber als uns das als Beispiel gezeigt wurde, haben Astrid und ich als allererstes gesagt, aber die Kundin wird das nicht so nutzen, wie ihr euch das ausgedacht habt. Die Kundin hat keine Lust, diesen Vorgang zu machen, weil sie kriegt ja schon das fertige Produkt von uns. Und selbst die Argumentation, das Produkt ist dann leichter oder sie muss keine Eimer, wir müssen keine Eimer von A nach B schicken. Das ist so schwierig, eine gelernte Sache als Marke zu verändern. Und es dauert lange, es kostet extremst viel Geld, viel Mühe. Also auch wir, wir haben ja, wir haben drei Jahre lang gebilsmühlenartig auf allen Kanälen mit einer Riesenmenge Content, mit einer Riesenmenge Budget an Influencer-Marketing, TV-Werbung und so weiter ja immer erzählt, du kannst mit Farbe dein Möbel streichen, ohne zu schleifen. Aber was glaubst du, wie viele Leute heute immer noch bei uns anrufen und fragen, muss ich da nicht schleifen? Weil halt irgendein Hans-Otto Mahler vor 40 Jahren mal gesagt hat, da müssen schon drüber schleifen, bevor sie streichen. Uns hochdeutschen Zuhörer, da müssen sie schon vorher schleifen, bevor sie streichen. Also, das ist so krass Intus. Und das ist, glaube ich, das, was vor allem D2C-Brands meiner Meinung nach extremst gut gemacht haben die letzten fünf Jahre, und das sehen wir ja auch, welche da hochgekommen sind, die haben einfach Dinge verändern, also Gewohnheiten ihrer Kundin verändert. Also nehmen wir so ein R-up, ne? Also man kann über das Produkt denken, was man möchte, oder fragen, ist das jetzt wichtig, trinkt man deshalb mehr Wasser oder nicht? Das sei dahingestellt. Aber die Marke hat es zum Beispiel geschafft, Leuten zu erklären, du kannst Wasser anders trinken und ist damit wirtschaftlich erfolgreich. So, und da gibt es dann ganz viele Beispiele.

SPEAKER_00

Ja, das heißt ja. Genau, es gibt schon einige Beispiele, aber die meisten machen es doch anders, oder? Also wenn du heute in die Industrie schaust, so war sie bei mir früher, früher, früher, früher als Produktmanager. Ich habe da irgendwie 6000 Poesie-Alben mit einer rosa Maus gemacht und dann suchst du halt 6000 Kunden, die diese scheiße rosa Maus haben wollen. Heute wird es ja so keiner machen. Weil ich habe ja die einen, die werten jetzt den Amazon-Traffic aus und sagen, ey, da ist eine Nachfrage an gewissen Produkten, die produziere ich jetzt einfach. Das leuchtet mir ja total ein, ist auch irgendwie eine Art Kundenorientierung. Und ihr seid von der Consumergewohnheit dran, da musst du ja schon brutal nah am Kunden sein, weil das kannst du ja nicht so statistisch jetzt irgendwie erheben.

SPEAKER_01

Ja gut, aber da würde ich ketzerisch sagen, wer nicht nah an seinem Kunden ist, den kannst du eh vergessen.

SPEAKER_00

Naja, weil wenn ich jetzt bei Amazon so ein Händler bin, also jetzt nichts, dass das jetzt ja schlechteres Business wäre, aber.

SPEAKER_01

Da sind wir auch bei Amazon, deshalb, nee, aber also wenn du ein Produkt hast und ein Produkt verkaufen willst, dann musst du immer wissen, also ich habe zum Beispiel während des Studiums im Sport Schuster gearbeitet. Wer es nicht kennt, aber das ist so eins der führenden Sporthäuser in Deutschland, das ist in München, am Marienplatz, meiner Meinung nach immer noch das beste Sportgeschäft im deutschsprachigen Raum. Und jeden Laufschuh, den ich da verkauft habe, also jedes Modell habe ich vorher einmal gelaufen. Und das wollten die so. So, und ich wusste dann, wie der Schuh sich anfühlt und welcher Läufer-Typus den laufen kann und so weiter. Aber diese extra Meile musst du halt immer gehen. Wenn du, du musst auch, ich glaube, auch als Amazon-Händler, wenn du ein Produkt bei Amazon verkaufst, wirst du vielleicht nicht immer wissen, wer auf der anderen Seite den Klick setzt. Aber trotzdem solltest du natürlich die Texte und die Bilder so generieren, dass wahrscheinlich der Großteil der Kunden, die das Produkt eh kaufen, sich damit auch identifizieren können. Und welche Plattform du da hast, ist ja erstmal irrelevant.

SPEAKER_00

Ja, die Plattform ist sicher irrelevant. Ich dachte jetzt nur von der vom Know-how-Herkunft. Also ihr oder die Astrid, ihr habt halt ganz viel mit den echten Menschen gesprochen. Und als Amazon-Händler hast du, sprichst du nicht mehr im echten Menschen, sondern durch die Zahlen kriegst du halt die Insights eigentlich. Wobei, letztens hat mir einer erzählt, das war schon krass eigentlich. Da gibt es einen, das war ja die Namen noch nicht mehr. Das war einfach so ein Metalltopf, also ein Edelstahltopf, glaube ich. Was hunderte von Anbietern bei Amazon als Topf verkaufen. Und der eine Typ, der hat gesagt, das ist kein Topf, sondern das ist ein Brottopf oder so. Weil er festgestellt hat, da machen welche Brot da drin. Also du machst einen Teiger rein, stellst diesen Edelstahltopf in den Backofen nicht auf die Herdplatte und dadurch ist es ein Brottopf. Und der macht unendlich viel Umsatz, weil er eigentlich nur das Produkt neu interpretiert hat. Das ist eigentlich, ihr habt die Anwendung neu interpretiert, die hat das Produkt neu interpretiert. Und es gibt eigentlich nur, es fängt der Chancenkatalog ja wieder von null an. Das ist ja mega ey.

SPEAKER_01

Absolut. Also das ist auch die Benennung des Produktes. Also am Ende gibst du sozusagen die Seele in das Produkt. Und er hat seine Seele war zu sagen, es ist erstmal ein Topf für jeder andere auch. Aber ich setze halt das Wort Brot an und damit gebe ich dem Ganzen einen Mehrwert. Gebe dem Ganzen eine Seele, eine Emotion auch ein bisschen. Weil die Kundin ja auch sagt, ja, genau, das ist halt genau der Topf, mit dem ich mein, mit dem ich mein Brot mache. Das war ja bei uns am Anfang auch ein bisschen so. Wir haben ja auch sehr viel über Sprache gearbeitet. Wir haben ja eine recht starke Kundenberatung, was jetzt im E-Commerce auch nicht sehr gut ist. Selbstverständlich ist, also auch wirklich eine verkaufende Kundenberatung. Und ich habe das ja die ersten zwei Jahre selber gemacht, saß dann immer sieben Tage die Woche mit meinem Handy da und habe WhatsApp-Beratung gemacht. Hat mich auch eine Beziehung gekostet. Und da ist uns immer schnell aufgefallen, wie können wir denn unsere Farbe beschreiben, wenn wir sie nicht zeigen können, weil wir ja am Telefon sind, telefonierend oder per WhatsApp. Und wir haben so einen Weißton, der wird immer genommen für Türenstreichen zum Beispiel oder für Komodenstreichen und der heißt Weiß mit Charakter. Weil wir halt immer gesagt haben am Telefon, ja, das ist halt kein Weiß-Weiß, sondern das ist so ein Weiß mit Charakter. Da ist halt so ein bisschen grau und gelb mit drin. Und daraus haben sich unsere Farbnamen entwickelt, weil wir dann gesagt haben, okay, wie benennen wir denn unsere Farbnamen, damit unsere Kundenberatung immer am Telefon genau sagen kann, worum es geht. Weil davor waren Farbnamen entweder Fantasienamen bei den anderen Marken oder Nummern.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Und dann haben wir halt, weiß ich nicht, Orange mit Goldfisch, grün mit Frosch. Das sind jetzt die plakativsten, aber man hat gleich so eine Idee. Man hat gleich eine Idee, ja klar, ich weiß ja, wie ein grüner Frosch ausschaut, vermeintlich, oder wie ein Goldfisch ausschaut. Das heißt, da habe ich schon eine Idee, wie das orange ausschauen wird. Und unsere Grundierung und unsere Versiegelung oder unser Haftgrund haben jetzt nicht so technische Begriffe wie Haftgrund, sondern heißen halt zum Halten und Blocken. Das ist sozusagen, man weiß sofort die Funktion des Produktes, zum Reinigen. So, das ist halt der Reiniger, deshalb heißt er zum Reinigen. Das heißt, auch hier gibt es total Sinn, irgendwie, oder? Eigentlich ja, aber ich muss auch zugeben, das ist uns halt auch in der Situation eingefallen. Also wahrscheinlich, wenn ich mich mit einer Marketingagentur hingesetzt hätte und lange gebrainstormt hätte, was sind die perfekten Namen, wären wir überhaupt nicht drauf gekommen, weil das war halt so eine Situationserkenntnis. Und genauso wie der, den du gerade beschrieben hast, der wahrscheinlich in der Situation erkannt hat. Ja, okay, anscheinend alle, die den Topf kaufen, machen da Brot drin, dann nenne ich ihn doch Brottopf und dann habe ich einen USP, den die anderen nicht haben. Also perfekt reagiert. Aber das meinte ich vorhin mit, du musst halt nah an der Kundin, am Kunden sein, musst dein Ohr immer da haben und daraus dann die Produkte entwickeln und halt erkennen, wie verhält sich die Kundin. Und das ist auch dieses, um wieder auf das Thema zurückzukommen. Kann ich die Kundin dann sozusagen auch in ihrem Verhalten verändern, indem sie mein Produkt dann für ihr Verhalten nutzt?

SPEAKER_00

Jetzt würde man banalerweise sagen, es ist einfach alles Storytelling und ich habe das Gefühl, es ist so das meist missverstandenste Wort der letzten Jahre. Weil das ist ja, also Storytelling, du kannst entweder das dumm labern machen und sagen, so, jetzt habe ich die Produktexte nicht mehr selber, sondern die KI machen jetzt vierfach so lange Texte und die hören sie ganz blumig an. Oder das Produkt steckt wirklich in dieser Story drin. Oder umgedreht.

SPEAKER_01

Ja, es muss eine Verbindung im Gang, es muss ineinander gehen. Und ich glaube, wenn du auch so schaust, welche Firmen gerade weltweit auch erfolgreich sind oder auch vielleicht erfolgreich waren, die letzten 20 Jahre, am Ende sind es immer die, die eine Geschichte hinter ihrem Produkt erzählen. Also selbst wenn du, ja, das ist jetzt natürlich immer das Megabeispiel, wenn du Apple nimmst, die haben halt ihre Geschichte auch dahinter erzählt. Und die waren ja nie technisch das beste Produkt oder immer das innovativste Produkt bei einigen Sachen ja, aber bei anderen Sachen auch nicht. Trotzdem schaffen sie es immer eine Geschichte zu erzählen. Aber man muss das gar nicht so hochnehmen. Es gibt ja auch kleine Marken, die sich gegen Große durchsetzen, auch wie wir ein bisschen, die halt immer ins letzte Eck der Geschichte gehen, wo die Großen einfach keine Zeit haben, es nicht sehen, sich nicht die Mühe geben.

SPEAKER_00

Ich finde, die großen erfolgreichen haben die Geschichte halt so in der DNA. Und die anderen schreiben einfach Storys, die du halt gerade brauchst, aber das ist nicht in der DNA verankert. Aber das merken die Kunden, glaube ich. Ja, glaube ich auch. Ich finde zum Beispiel, eine der besten Firmen gute DNA schreibt und für mich immer echt so ein Kaufebel wird, ist das ganze DJI-Kram-Zeug. Ja, absolut. Alter Schwede, du meinst, ständig musst du dir was Neues kaufen, obwohl du es schon hast. Weil es einfach so geil ist.

SPEAKER_01

Ja, und das Verrückte ist ja, dass es ja trotzdem kein Garant dafür ist, dass es immer so bleibt. Weil wenn du jetzt in dem Bereich schaust und guckst, wo GoPro mal war mit ihren Kameras, die Kameras für Action, jeder wollte eine GoPro. Also ich bin leidenschaftlicher Mountainbiker und früher beim Downhill-Biken immer klar GoPro mit dabei, immer alles gefilmt. Nie wirklich was aus dem Material gemacht, aber egal. Das ist glaube ich alles ein anderes Problem, ja. Genau. Und jetzt kommt halt so erst dann so eine Marke wie Insta360 und nimmt denen das komplett weg. Und jetzt kommt ein DGI und nimmt denen das weg. Das heißt, nur weil du dieses Storytelling und diese Geschichte hast und den Lifestyle, heißt es trotzdem leider nicht, dass das für immer so bleibt.

SPEAKER_00

Genau, ich meine, letztens habe ich mir gedacht, ich habe es mir zusammengedichtet. Begehrlichkeit kickt Bekanntheit. Also, dass du bekannt bist, bringt dir eigentlich nur noch die halbe Miete. Also ich meine, wie begehrlich ist denn heute Nike und Jordan? Kennt jeder, aber will keiner mehr haben.

SPEAKER_01

Ja, und das sind einmal die Wellenbewegungen. Das ist dann vor zwei Jahren haben sie alle Jordans getragen oder den Air Force. Jetzt haben zwei Jahre lang alle den Samba getragen von Adidas. Das ist ja immer dieses Auf und Ab. Diese Marke On entsteht, finde ich schon krass eigentlich. Absolut. Es ist jetzt nur die Frage, ob sie es halten können. Die kommen jetzt genau in diese Phase, brachiales Wachstum, geile Geschichte. Und jetzt fängt so der Gegenwind langsam an. Also ein bisschen der Shitstorm mit dieser Produktion außerhalb der Schweiz und sie wollen trotzdem das Rote Kreuz auf dem Schuh haben. Jetzt trägt es vermeintlich auch eine Alice Weidel und irgendwie, keine Ahnung, die Rentnerin beim Ausflug den On. Also ist sozusagen dieser Lifestyle-Faktor, bricht gerade weg. Und das ist jetzt, jetzt ist eigentlich genau die spannende Phase zu gucken, können Sie es darüber hinaustragen.

SPEAKER_00

Ja, mir ist es letztens nochmal aufgefallen mit Powerbar. Weißt du, Powerbar-Riegel? Die kommen gerade wieder. Echt? Das waren ja früher die Ober-Ober-Oberchecker. Also wirklich die richtigen Schrift. Ja, aber der Markt dominiert den Endurance-Markt. Ja, genau. Dann ist das meiner Meinung nach total verschwunden, aber wenn du wieder sagst, es kommt.

SPEAKER_01

Nee, also ich sehe jetzt auf TikTok ganz viel Werbung von denen. Sie scheinen jetzt, also entweder als ein neuer Investor reingegangen oder sie scheinen jetzt zu merken, okay, solche Firmen wie Morton oder MYSTN, keine Ahnung, gibt es ja tausend Nutrition-Marken, die machen das schon ein bisschen besser gerade.

SPEAKER_00

Ja, ja, das stimmt allerdings. Oh Mann, also ich merke schon, wir wollten ja die erste Folge ganz kurz machen, weil es so eine Vorstellungsrunde ist. Ja, ist immer so. Es war jetzt die Runde 0, Folge 0. Ich glaube, wir müssen jetzt schon aufhören, weil, aber jetzt hat jeder ein Gefühl bekommen, was uns alles interessiert.

SPEAKER_01

Genau, vielleicht noch als Info, also wir werden jeden Donnerstag die Folge launchen. Hatten wir so besprochen, oder? Freitag? Nee, Donnerstag, ja. Nee, jeden Donnerstag wollt man. Genau, Donnerstag. Wöchentlich kommt eine neue Folge. Und auf allen Podcast-Kanälen, Spotify, Apple. Ich weiß nicht, was sonst noch gibt. Wir schießen es überall hin. Wir schießen es YouTube.

SPEAKER_00

Ah ja, wir wollen es nicht schneiden, haben uns vorgenommen. Wir werden uns noch so einen Einspieler organisieren. Nee, wollten wir auch nicht machen. Einen Abspann. Ein Abspann machen wir vielleicht, genau. Aber wir wollen, die Hörer haben nicht so viel Zeit und wir haben auch keine Zeit.

SPEAKER_01

Wir haben eigentlich überhaupt keine Zeit, aber egal, wir ziehen durch.

SPEAKER_00

Ja, genau. Und wir wollen es auf jeden Fall durch. Zehn Folgen machen wir jetzt auf jeden Fall. Deshalb freue ich mich, dass ich es mit dir mache, weil du bist so ein Durchzieher. Ich bin einer echte Schwäche von mir. Ich würde dann, mir würde da Folge 3 wieder was anderes einfallen. Das ziehen wir jetzt durch zehn Folgen. Ich ruf dich an, wenn du nicht da bist. Nächste Woche haben wir uns ja eigentlich schon was vorgenommen. Wir wollten nächste Woche gleich mal über Personal Brands sprechen.

SPEAKER_01

Das Unwort von LinkedIn, schauen wir mal. Was unsere Conclusion ist. Aber vielleicht, ich sehe schon, wir haben schon eigentlich den ersten Fehler gemacht. Was ist denn jetzt unsere Conclusion der heutigen Folge? Also was ist, was, also wir haben uns jetzt erstmal vorgestellt, wir haben kurz über Habits gesprochen.

SPEAKER_00

Was ist denn jetzt daraus unsere Zusammenfassung? Stimmt, das wollte man machen eigentlich bei jeder Folge, was habe ich daraus gelernt? Also bei der ersten Folge hat man uns jetzt mal nur kennengelernt, da gibt man ja zu gar nichts. Also für mich gelernt ist jetzt so gut, dass ich einen Kanal gefunden habe, wo ich meine Gedanken zu dir sende und du sie richtig verarbeitest. Sehr schön.

SPEAKER_01

Und ich habe gelernt, dass anscheinend so Produkte wie Poesie Allem doch nicht aussterben.

SPEAKER_00

Ach stimmt, und ich kaufe euch vielleicht nochmal einen Powerbar-Riegel. Erik, danke für Teil 1, Teil 0. Teil 0, ich danke dir. Ein schönes Wochenende. Tito, bis nächste Woche. Ciao, ciao.